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Save some Trees: Get Your Business Card 2.0 aka Poken

It’s a well-known ritual:

People meet at an event and exchange business cards.
Sometimes these people might actually have something in common, consider each other interesting or even likeable, but in most cases exchanging business cards is not about actual people, but, as the name suggests, about potential business.

Most people add the newly acquired contact in online communities such as Xing or LinkedIN and throw the cards away.
If the potential business partner is not on Xing or LinkedIN, the contact details are saved somewhere else and we secretly tag the person as web 1.0.

In the end, the tiny little cards are either thrown away or put somewhere to collect some dust.

Looking at this awkward process and its accompanying waste of paper, the obvious solution is a way of exchanging business data in a different kind of way.

This is where Poken comes into play:

These cartoon-like little fellows use an RFID chip to exchange data from common social networking sites such as Facebook as well as the above mentioned business sites Xing and LinkedIN.

All you have to do is a “High 4″, i.e. clap the Pokens’ hands as they only got 4 fingers, just like your favourite TV familiy The Simpsons.

Once you’re home all you have to do is upload your new contacts from the device to your computer and the Poken page gives you access to their social media profiles.

I guess it will still take a while until Poken goes mainstream as mostly geeks on barcamps and relevant conferences seem to have one at the moment.
Due to its design, I’m not even quite sure whether they want it to go mainstream as it rather looks funny than business like.
I reckon mobile phones with an RFID chip will do the job in the future, but I’m not a technical person, so I actually don’t have a clue ;-)

The adoption stlye seems similar to Twitter to me:

If everybody had an account / a device, life would be so much easier, but it takes a while to convince people of the added value microblogging / digital business cards provide.

While Twitter is (still) for free, Pokens cost something like 15 EUR, which is a quite reasonable price.

As I don’t have one yet, I’m hereby taking part in a lottery at gadgetgettinc.com to get one for free ;-)

I’d love to win the Elvis poken, basically for two reasons:

1. Save some trees instead of using business cards.
2. To use the power of resurrected Elvis to convince friends of mine to do the same (see 1.).

7 Responses to “Save some Trees: Get Your Business Card 2.0 aka Poken”

  1. Moin Stefan,

    mal ganz abgesehen davon, dass Visitenkarten durch ihr Design und ihre Haptik noch immer eine weitere Dimension haben als bloßen Informationsaustausch (nicht umsonst gibt es z.B. in Japan ausgewachsene Rituale um Visitenkartenaustausch), ist der kleine Ast, der für ein paar Visitenkarten draufgeht wohl recht vernachlässigbar im Vergleich zu einem weiteren Stück Plastikschrott mit Einwegbatterie, oder?

    P.S.: Visitenkarten wegwerfen? Wer tut denn sowas?

  2. Moooin Christoph,

    ich denke mal, dass nicht alle Menschen, die Visitenkarten nutzen, den ästhetischen Aspekt daran so hoch einschätzen wie du ;-)

    Klar, ich habe meine 20 Euro vistaprint Visitenkarten auch versucht so ansprechend wie möglich zu gestalten, aber im Grunde geht es doch lediglich um die Kontaktdaten.

    Und zum Thema Visitenkarten wegschmeißen:

    Wo ist der Mehrwert von Visitenkarten, wenn ich die eigentlichen Kontaktdaten bereits in Xing, LinkedIN oder irgendwo anders digitalisiert habe?
    Sie nehmen doch lediglich Platz weg.

    Ein älterer Freund von mir ist seit ca. 30 Jahren auf Konferenzen, Messen usw unterwegs – meinst du nicht es wäre ein Vorteil, wenn er die Kontakte gleich digitalisiert hat statt die mittlerweile sicherlich 4-stellige Zahl an Kontakten in Form von Visitenkarten zu Hause oder im Büro zu stapeln, um dann am besten noch einen Kontakt aus diesem Stapel herauszusuchen und damit wertvolle Zeit zu vergeuden?

    Zum Umweltaspekt:

    Ich habe den Blogpost wegen der Aktion geschrieben bzw. da einer der Initiatoren mich drum gebeten hatte und ich auf den letzten Events, wo ich war, dauernd mit dem Thema Poken konfrontiert war.
    Leider hatte ich nicht viel Zeit, um für den Blogpost zu recherchieren, so dass ich mehr oder weniger blauäugig den Umweltaspekt als Argument genutzt habe.

    Vielleicht kann das ja mal jemand umweltfreundlich aufrechnen ;-)

    Aber:

    Sollte diese Idee sich auf mobilen Endgeräten verbreiten, ist es auch kein “Stück Plastikschrott” mehr. Naja, vielleicht ein ziemlich teures Stück Plastikschrott, aber wegwerfen tun ihr Handy nur wenige :-)

  3. Achja, a propos Japan. Dieses Ritual die Visitenkarten mit beiden Händen zu überreichen, statt sie wie in der westlichen Welt einfach nur zu überreichen ist, so weit ich weiß, fast im ganzen ostasiatischen Raum, vor allem auch in China verbreitet.

    Was Japan angeht, so verlieren die Rituale aber auch immer weniger an Bedeutung, z.B. werden alte Menschen dort nicht mehr in der Art und Weise respektiert, wie es in diversen IKK-Werken gepredigt wird.

    Das hat mir zumindest ‘ne Psychologie-Professorin bestätigt, die viel Zeit forschend in Japan verbracht hat.

  4. Ich erwarte natürlich nicht, dass jemand für seine vierstellige Zahl an Kontakten (wovon am Ende die meisten doch eh unwichtig sind) Visitenkarten aufhebt – dazu sind die meisten auch einfach zu schlecht ;-)

    Auf der anderen Seite würde ich nicht eine einzige schöne Schallplatte (Cover!) oder ein gutes Buch wegschmeißen, nur weil ich sie/es als MP3 oder E-Book besitze.

    Reale Dinge haben einfach einen anderen Wert, auch wenn sie unpraktischer sind. Zumindest kann ich mir sicher sein, jemanden, dessen Visitenkarte ich besitze, auch schon mal außerhalb “sozialer Netzwerke” getroffen zu haben.

    Kontaktdaten übers Handy auszutauschen halte ich hingegen für eine plausiblere Idee, da die Infrastruktur dafür einfach da ist. Meine Daten im RFID-Chip in der Hosentasche zu tragen halte ich schon beim Personalausweis, der einem ja nun mal aufgezwungen wird, für eher bedenklich, da würde ich mir freiwillig bestimmt nicht so ein Gerät anschaffen ;-)

  5. Ja, aber der persönliche Stellenwert eines Buches oder einer Schallplatte ist weitaus höher als bei einer Visitenkarte oder? ;-)

    Was Big Brother Visionen angeht, gebe ich dir Recht, kenne mich aber nicht wirklich aus.

    Interessant, dass vor allem Leute, die sehr viel Ahnung von IT, etc. haben da immer großes Bedenken anbringen.

    Ein Freund, der mal Praktikant bei Google war z.B. hat mich auf Skype (privat) zurechtgestutzt, dass ich über Twitter (public) nicht seinen Aufenthaltsort rumposaunen solle.

    Das ganze hat er auf dopplr.com zwar auch publiziert, aber nur für Leute, denen er es freischaltet.

    Wenn ich das so aufzähle wird mir immer klarer, wieviele digitale Fürze man eigentlich so hinterlässt.. ;-)

  6. Digitale Fürze ist gut ;-) nur bleibt der digitale Gestank möglicherweise für immer erhalten… *würg*

  7. [...] blogged about the Do you Poken phenomenon a couple of days ago and kind of [...]

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