Gutscheine für Hörbuchdownloads auf Libri.de und der Libri.de Service

 

Ich habe es getan. Ich habe meine langjährige Perle Amazon mit Libri.de betrogen – allerdings nur wegen eines 10 € Gutscheins, einzulösen auf Hörbuchdownloads ab einem Mindestbestellwert von 25€

Also bestellte ich mir prompt “Außer Dienst” von good ol’ Helmut und “Wer bin ich, und wenn ja, wieviele” von einem gewissen Richard David Precht für zusammen 31,44 €. Nach Adam Riese betrug meine Rechnung durch Einlösen des 10 € Gutscheins dann 21,44 €.  Und obwohl dieser Betrag unter 25 € liegt, konnte ich die Bestellung abschließen. Bei anderen Läden wie beispielsweise Kolibrishop muss man mit seiner Bestellung bei Einlösung des Gutscheins bei 25 € oder mehr liegen, so dass der Einkauf mindestens einen Wert von 35 € haben muss.

Kleiner Wehrmutstropfen bei den beiden Hörbuchern war zunächst das Format. Da hatte ich aber ehrlicherweise auch geschlafen. .wma Files lassen sich nämlich nicht auf dem IPod abspielen. Rein theoretisch ließe sich das nun wiederum lösen, indem man die .wma Files auf CD brennt und dann mit Itunes in .mp3 rippt, aber ob das soviel Spaß macht bzw. legal ist, weiß ich nicht so recht.

Nachdem ich die Hörbücher ziemlich fix erfolgreich herunterladen konnte, kam dann aber der etwas größere Wehrmutstropfen: Ich konnte die Hörbücher nicht lizensieren.
Dafür müsste man eigentlich seine Bestellnummer eingeben. Dabei bekam ich jedoch immer wieder die Fehlermeldung, dass es nicht die korrekte Nummer sei.
Nach etlichen Versuchen gab ich dann auf. Mein Plan wäre eigentlich gewesen meinen neuen Soundtube, den ich als Prämie zum Spiegel Mini-Abo bekommen hatte, neben mein Bett zu stellen und mich schön gemütlich vom coolsten Ex-Kanzler der Welt in den Schlaf wiegen zu lassen.

Aber nein. Wäre ja auch zu schön gewesen. Die Libri.de Service Hotline mit ihren moderaten 14ct pro Minute war um 22:00 leider nicht mehr erreichbar. Das hätte ich mir zwar denken können, aber man könnte die Geschäftszeiten auch gerne mal auf die Website schreiben, statt sie dem Anrufer mitzuteilen, wenn er außerhalb dieser anruft.

Also schrieb ich eine E-Mail an den Libri Kundenservice.

Als ich dann heute um ca. 10:15 meinen Posteingang checkte, hatte ich noch keinerlei Nachricht erhalten, so dass ich, diesmal innerhalb der Geschäftszeiten (9-20 Uhr wenn ich nicht irre), einen weiteren Anruf tätigte.

Der Service-Arbeiter war sehr nett und schilderte mir gleich, dass das Problem ein technischer Natur und bereits bekannt sei. Als Wiedergutmachung schlug er mir einen 3 € Gutschein auf einen Hörbuchdownload an (Hörbuchdownloads scheinen ohne Incentives wohl ziemlich mies zu laufen). Ich nahm das Angebot dankend an und beendete das Gespräch.

Als Kunde frage ich mich jetzt, ob das der ideale Weg ist ein bekanntes Problem mitzuteilen.
Natürlich wäre das mit sehr viel mehr (finanziellem) Aufwand verbunden, aber wenn ich direkt eine E-Mail mit einem Gutscheincode bekommen hätte, in dem das Problem mitgeteilt wird, hätte ich meine beste Freundin Amazon wahrscheinlich vergessen und hätte voller Entzückung wohl nur noch bei Libri bestellt. Naja, leicht übertrieben. Gerade wenn man einen 50 € Amazon Gutschein durch web.de und die DKB am Start hat :D

Naja, ich warte munter darauf, dass das Problem behoben wird und tue Libri etwas Gutes, indem ich den Gutschein-Code einfach mal verschenke. Wer also den ersten Kommentar schreibt, darf sich über sage und schreibe 3 € Rabatt bei Libri.de auf Hörbuchdownloads freuen! Code wird zugeschickt. :-)

 
 

Amazing Amazon: Tipping Point, A year in the merde, SEO für Webentwickler

 

Es muss einfach mal gesagt werden: Bada, ba, ba ba, ich liebe Amazon.

Auf keiner Seite surfe ich lieber ziellos umher als auf Amazon.de – von einer Empfehlung zur nächsten, wieder zurück, Rezensionen durchlesen, auf das Profil des Rezensenten klicken, anschauen was er sonst noch liest und so weiter und so fort.

Am Ende so einer Odyssee habe ich dann meistens vergessen, mit welchem Kaufvorhaben ich eigentlich auf die Seite gekommen bin ;-)
Wenn es mir dann wieder eingefallen ist, muss ich stets aufpassen, dass nicht die Zeile aus dem Maximo Park Song ‘Our Velocity’: “I buy books I never read” in die Tat umsetze und zwinge mich meine Bestellung nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.

Um einerseits kurzfristig Millionär zu werden und andererseits meinem Liebling Amazon Tribut zu zollen, habe ich am Ende dieses Beitrags ein Widget mit Büchern eingebunden, die ich wärmstens weiterempfehlen kann:

The Tipping Point
von Malcom Gladwell beschreibt, wie soziale Epidemien entstehen. Das Buch ist sehr facettenreich und belegt die darin aufgestellten Thesen anhand von zahlreichen psychologischen sowie soziologischen Theorien und anderen sehr interessanten Beispielen.

A Year in the Merde von Steven Clarke beschreibt das Leben eines Engländers in Paris. Dass dabei das ein oder andere kulturelle Missverständnis auftritt erklärt sich von selbst. Super lustiges Buch. Den Nachfolger Merde Actually kann ich auch sehr empfehlen. Da fällt mir ein, dass ich mir den dritten Teil mal besorgen muss! :-)

Suchmaschinen-Optimierung für Webentwickler von Sebastian Erlhofer ist für mich das beste Buch, um sich in das Thema Suchmaschinen und SEO einzuarbeiten. Natürlich findet man vieles von dem, was in SEO-Büchern steht, auch im Netz, jedoch behandelt dieses Werk auch Themen wie die Architektur von Suchmaschinen oder auch Usability. Es ist einfach sehr sehr vielfältig. Vom Titel sollte man sich auch nicht abschrecken lassen. Man muss kein Web-Programmierer sein, um mit dem Buch etwas anfangen zu können.

Einfach in das witzige Widget klicken und am besten gleich alle Bücher in dreifacher Ausführung bestellen ;-)

 
 

Diebesgut bei Ebay, Organhandel bei Amazon

 

Einige Leute werden dieses Fundstück irgendwann einmal auf Seite 109 von Dr. Mario Fischers Buch “Website Boosting” gesehen haben oder anderweitig darüber gestolpert sein:

Google Diebesgut

Es handelt sich dabei um variable Google AdWords, wobei in diesem Fall das vom Nutzer eingegebene Suchwort dynamisch in die AdWords-Anzeige übernommen wurde. Und das ohne dass man dieses Keyword explizit beworben hätte – variabel halt.

Natürlich handelt es sich hier um Missgeschicke. Weder ebay noch buyonic24 bieten Diebesgut an – zumindest nicht wissentlich ;-)

Besonders krass ist natürlich auch die Anzeige von www.neue-niere.de, wenn man bedenkt, dass Organhandel nicht unbedingt das Kavaliersdelikt schlechthin darstellt.

Eventuell ist Organhandel aber auch auf dem Wege in die Legalität und kann nun anscheinend online über meinen favorisierten Online-Versand betrieben werden:

Natürlich ist das nicht lustig und völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Genau wie alles, was die derzeit am meisten diskutierteste Frau Deutschlands so zu erzählen hat ;-)

Update: Unter http://www.seo-consulting.de/witzig.php findet man etliche weitere amüsante AdWords-Unfälle – man kann anscheinend nahezu alles kaufen ;-)