You can place Twitter ads in Media Agency’s Turi2 tweets now – Here’s why you shouldn’t

 

German media advertising agency turi2 has announced that you can henceforth place ads in their tweets. They will cost EUR 250 minus 20% direct booking discount.

Having 2.360 followers they probably thought they could give it a try.

Considering US-American Twitter users with 10 to 100 times more followers than turi2, this might be a bit questionable, but is it maybe still worth a try?

No, it’s not!

It seems to me that they’re just trying to exploit the recent (but warrantable) hype around the service Twitter in Germany.
Twitter has been in the Tagesschau, there were articles in the Sueddeutsche and in the Wirtschaftswoche among other print media.

So some people who don’t know anything about online-marketing might think something like “Wow, this is new, this is getting media attention – let’s jump on the bandwagon!”

Negative feedback is already there and there will be more to come

These ‘not internet affine’ people should be warned. First of all, it’s very likely that Turi2 will get negative feedback in the blogosphere, as well as on Twitter. Sascha, for example, already commented that he has unfollowed the turi2 account without further ado.

The Return on Investment of Turi2 Ads is at least questionable

Let’s do some maths (wow, I’d never have thought I’d ever say or write that throughout my life).

Turi2 has 2.360 followers and charges EUR 250 per ad tweet. Let’s disregard the branding effect of that tweet and assume a generous click-rate of 10%.

Having ~450 followers, that’s pretty much the click-rate I am having when I post a more or less interesting link on my Twitter account. My Tweets are also displayed on Facebook though and my followers know that I’m not getting paid to post links ;-)

So that’d be ~ 240 clicks for a Turi2 ad tweet, therefore costing ~ EUR 1,04 per click. At the moment you’re primarily reaching a more or less tech-savvy crowd of followers as Twitter is currently in the early majority phase, if at all.

The #1 position AdWords CPC for the keyword phrase “billig telefonieren”, which roughly translates to “Cheap calls” is currently at EUR 0,76 on Google and EUR 0,96 on Yahoo with ~ 66.550 monthly searches.

So, correct me if I’m wrong, but:

Why should anyone pay EUR 250 for a tweet of a Twitter account with 2.360 followers, where you don’t even know the clickrate?
I wouldn’t. Even if I got the 20% direct booking discount ;)

I’m also quite sure that there will hardly be any multiplier effects – or would you retweet an advertisement?

Looking forward to reading your views on that! I’m ready to be taught otherwise.

Btw: I’m still redesigning my blog from scratch – sorry for the current theme. Should hopefully be done within this week I suppose.

 
 

Umweltfreundliche Widgets für Online-Shops

 

Nachdem SocialBlogger Ole Seidenberger zu einem Gewinnspiel zum Thema Social Commerce und soziale Verantwortung aufgerufen hatte, habe ich mich prompt entschieden meinen Abend diesem Thema zu widmen, anstatt andersartigen sozialen Aktivitäten nachzugehen, ergo: Heute Party ohne SMartens, weder in HH noch in Hi.

Positiver Nebeneffekt für Leute mit Ideen: Es gibt ein Ticket für die Republica 09 in Berlin zu gewinnen, was nach Ausverkauf der Early Bird Tickets, nun immerhin einen Wert von 60€ hat.

Er selbst kann leider nicht teilnehmen, da er zu der Zeit im Rahmen seiner Abschlussarbeit in England sein wird, um bei der e-campaigning Konferenz und beim G20-Gipfel dabei zu sein.

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich bereits eine Republica-Karte habe, aber ein Kumpel nun auch gerne hin will. Aber die Aussicht auf ein weiteres Ticket ist ja auch nicht der einzige Beweggrund, es ist schließlich ein interessantes Thema und als Magister-Boy lässt man sich ja auch gerne mal ablenken.

Nun zum eigentlichen Thema:

Ole hatte die Idee das Soziale im Social Commerce ein wenig wörtlicher zu nehmen und dazu aufgerufen, zu überlegen inwiefern soziales Engagement von Online-Shoppern und Online-Shop-Betreibern verknüpft werden könnte.
Nach einigem Hin- und Herüberlegen kam mir dann unglaublicherweise schließlich eine Idee:

Widgets zum Bewerben umweltverträglicher Produkte

Dazu zunächst eine kleine nicht-nerd-taugliche Definition Marke Eigenbau:

Widgets sind kleine lustige Programme, die von verrückten Programmierern entwickelt werden und in ‘fremde’ Websites integriert werden können.

Der darin angezeigte Content stammt also (in den Fällen) nicht vom Webmaster selbst, sondern von einem Drittanbieter.
So wie beispielsweise von Twitter. Wer einen scharfen Blick nach rechts wirft, wird gesehen haben, dass unter der Überschrift “Gibberish that SMartens” jeweils mein letzter Tweet, also meine letzter Twitter-Nachricht angezeigt wird. Genau das ist ein Widget.
Dabei können Widgets auch kleine Spiele sein oder auch Messgeräte, welche die Besucher einer Website zählt und dann die dabei entstandene CO2-Emmission anzeigt.

Genug der Definitionen und Beispiele, kommen wir dazu, wie Widgets zum Bewerben umweltfreundlicher Produkte im Social Commerce genutzt werden könnten.
Ich gehe dabei davon aus, dass ein Online-Shop bereits diverse “grüne” Produkte aus dem eigenen Sortimente anbietet oder als Plattform für Shops dient, welche im besten Falle ebenfalls das ein oder andere grüne Produkt online verfügbar haben.

Umweltfreundliche Widgets – die Strategie

Ganz klassisch möchte ich zunächst erklären was König Kunde im Endeffekt davon hat:

1. Mit gutem Beispiel voran gehen

Baut ein Blogger oder ein Websitebetreiber ein Widget auf seiner Website ein, welches zu verstehen gibt, dass er Produkte gut heißt, die umwelt- bzw. sozialverträglich hergestellt wurden, so zeigt er damit der Umwelt bzw. sozial verträglichen Arbeitsbedingungen gegenüber eine reflektierte und verantwortliche Einstellung.
Dies sollte meiner Meinung nach einen positiven Eindruck des Bloggers / Websitebetreibers bei den Besuchern seiner Website hinterlassen,
so dass er eine gewisse Vorbildfunktion einnimmt.
Natürlich gibt es auch Menschen, die solche Aktionen ins Lächerliche ziehen und sich einen Hummer
zum Cruisen in der Innenstadt angeschafft haben. Das müssen nicht unbedingt schlechtere Menschen sein, aber zumindest sind es meist Leute mit einer Nach-mir-die-Sintflut-Einstellung.

2. Das gute alte Geld

In den Widgets wird unter anderem auf umweltfreundliche Produkte verlinkt. Je nach Geschäftsmodell kann der Onlineshop an diesen Klicks verdienen, wobei hier lediglich zweieinhalb Optionen erläutert werden sollen:

a) Der Online-Shop vertreibt seine Produkte selbst. Der Nutzer landet auf der Produkt-Website des Online-Shops und kauft das Produkt.

b) Es handelt sich um eine Website, die eine Plattform für mehrere Shops darstellt. Letztere Shops zahlen der Plattform jeweils einen gewissen Cost-per-Click oder Cost-per-Order Betrag.

In ersterem Fall profitiert der Online-Shop selbst davon, wenn ein Besucher auf das Widget geklickt hat und kann somit dem Blog- oder Websitebtreiber eine kleine Vergütung zahlen, welche als Incentive für denjenigen dient, der das Widget eingebaut hat. Das könnten beispielsweise 10cent pro Klick sein. Selbst wenn nichts gekauft wird, hat der Shop ein gewisses Branding erreicht, da der Klickende immerhin auf der Website des Online-Shops war.

In letzterem Fall kommt es auf das Preismodell an. Beim Cost-per-Click kann die Shopping-Plattform denjenigen, der das Widget eingebaut hat, am CPC Betrag beteiligen, welches der Online-Shop an sie zahlt. Hier besteht jedoch eine potentielle Gefahr des Clickfraud.
Handelt es sich um ein CPO-Modell und es kommt zu einem Kauf, kann der Websitebetreiber mit einem gewissen Prozentsatz des Produktpreises oder aber eher mit einer pauschalen Summe vergütet werden. Letztere Summe sollte natürlich deutlich höher sein als die beim CPC-Modell.

Bei beiden Optionen kann man jedoch als Anbieter der Widgets schnell einen verruchten Ruf weghaben. Frei nach dem Motto: “Jaja, die Leute mit Umweltthemen locken, aber schließlich geht’s dann doch nur um’s liebe Geld”. Die Wahrscheinlichkeit würde ich jedoch spontan eher als gering einschätzen, vor allem wenn man ein gewieftes Marketing-Team sein Eigen nennt. Aber mal ehrlich: Wer möchte nicht gerne von sich behaupten, dass er etwas Geld nebenher verdient und dabei auch noch an die Umwelt denkt.

Die idealen Konsequenzen des Widgets

Wird das Widget fleißig angeklickt und findet gut Verbreitung (was man dafür beachten sollte weiter unten), so sind die positiven Effekte einleuchtend:

  • Traffic: Durch Klicks auf eingehende Links steigt der Incoming Traffic der Website
  • Mehr eingehende Links: Durch Verlinkung im Widget steigt die Anzahl dieser, was sich wiederum positive auf den Google Juice auswirkt.
  • Branding: Da das Widget im Idealfall ein wenig von der CI des Unternehmens überträgt, ist ein Branding-Effekt vorhanden, selbst, wenn der Surfer nicht mit dem Widget interagiert.
  • Neukundengewinnung: Natürlich kann ein Widget dazu beitragen neue Kunden zu gewinnen. In diesem speziellen Fall kommt zur eigentlichen Zielgruppe auch der Kreis derer hinzu,
    welche sich sozial engagieren und auf die Umwelt achten. Ich vermeide hier bewusst den Begriff “Ökos” ;-)
  • Positives Image: Menschen beginnen das Unternehmen mit Nachhaltigkeit zu assoziieren, was sich positiv auf die Außenwahrnehmung des Unternehmens auswirkt.
  • Potential einer viralen Verbreitung: Seedet man die Widgets geschickt und den Leuten gefällt es, kann es sich viral verbreiten. Dies kann jedoch nicht vorausgesagt werden. Wer also eine Agentur beauftragt “eine virale Marketing-Aktion” zu entwickeln, sollten sich erst einmal den Unterschied zwischen Word-of-Mouth und viralem Marketing klarmachen.

Was ein erfolgreiches Widget ausmacht

Natürlich gibt es kein Patentrezept, welches nach drei Tagen die Server durchbrennen und den Gewinn von jetzt auf gleich in die Höhe schnellen lässt.
Es haben sich jedoch einige Richtlinien herauskristallisiert, die zum Erfolg eines Widgets beitragen können.

Zunächst sollte man sich stets bewusst sein, dass ein erfolgreiches Widget folgende drei Ziele verfolgen sollte, die es auszubalancieren gilt:

  • Aufmerksamkeit beim Nutzer wecken
  • Nutzen beim Websitebetreiber darstellen
  • Branding des Widget-Initiators
  • Um diese essentiellen Effekte zu erreichen, sollten folgende Voraussetzungen gegeben sein:

    1. Modifizierbarkeit:
    Verschiedene Websites bringen verschiedene Designs mit sich. Also sollte es dem Websitebetreiber möglich sein das Widget nahezu reibungslos in sein Design zu integrieren.
    Hier sollten zumindest Optionen bei Farbe und Größe angeboten werden. Für letztere empfehlen sich für Blogs sowie Social Networks 160×300 Pixel.

    2. Vielseitige Integration:
    Man sollte nicht von Vornherein den Einsatz seines Widgets einschränken, sondern versuchen soviele Einsatzgebiete wie möglich zu bedienen.
    Von der gewöhnlichen Website, hin zum Blog, bis zum Social Network für den Verein der Hundebesitzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit.
    Eine sehr hilfreiche Übersicht bietet hier die Drop-Target-Matrix von Clearspring.

    3. Aktualisierbarkeit:
    Die Möglichkeit das Widget aktuell zu halten, ist von großer Bedeutung. Man möchte den Nutzer keine Links zu 404-Seiten präsentieren.

    4. Interaktivität und Incentives
    Um zu verhindern dass die Nutzer von ihrer Banner-Blindness Gebrauch machen, sollte das Widget den Nutzer zur Interaktion einladen.
    Diese Interaktion sollte jedoch nicht ausschließlich dazu führen, dass der Nutzer auf der Zielwebsite landet, sondern darf ihn auch für längere Zeit auf der ursprünglichen Website halten.
    Ein simpler Mouse-Over Effekt oder ein Browsen durch verschiedene (ansprechende) Produkte oder Nutzerprofile wären hier Beispiele.

    5. Ein (im Idealfall) virales Element
    Da man natürlich möchte, dass sich das Widget schnell und möglichst weit verbreitet, sollte es möglichst einfach sein, dieses zu integrieren.
    Hilfreich ist hier daher eine “Get this Widget”-Funktion, die ein Einbauen in die eigene Website vereinfacht und diesen Prozess beschleunigt.
    Auch sollte eine uberflüssige Registrierung den Nutzer nicht vertreiben.

    6. Integration eingehender Links
    Wie bereits erwähnt wirken sich eingehende Links einerseits positiv auf den Google Juice aus und haben gleichzeitig den durchaus positiven Nebeneffekt, dass potentielle Käufer auf die Website des Online-Shops gelangen.
    Daher sollten diese Bestandteil des Widgets sein, wie in Punkt 4 angedeutet jedoch nicht die einzige Form der Interaktion darstellen.

    7. Prominente Platzierung
    Im Idealfall sorgt man natürlich dafür, dass sein Widget im sichtbaren Bereich (“Above the fold”) eingesetzt wird.
    Bietet man Websitebetreibern Incentives in Form von monetären Beteiligungen, könnte man hier durchaus darüber nachdenken das Einbinden im sichtbaren Bereich als Voraussetzung dafür festzulegen.
    Abgesehen davon sollte man darauf achten, dass das Widget trotz einladener Optik nicht Opfer der konditionierten Banner-Blindness wird, welche vor allem im oberen rechten Bereich zuschlägt.

    8. Verbreitung
    Das Widget sollte in sovielen Widget Galerien wie möglich eingestellt werden, wie zum Beispiel bei Widgetbox, um nur eine zu nennen.
    Auch bietet es sich an diverse Blogger (ggf. gegen Entgeld) zu bitten, das Widget einzubauen und über die Aktion zu bloggen. Ebenso sollte man versuchen das Widget so gut es geht in diversen Social Networks zu platzieren.
    Wie genau man Widgets der hier beschriebenen Produktgruppe bewerben könnte, werde ich am Ende des Blogposts erläutern.

    9. Make it social
    User Generated Content wird eher vertraut als Firmenlogos. Es lohnt sich also Nutzerprofile oder auch Bewertungen in seine Widgets zu integrieren.

    10. Tracking
    Tracking steht nicht in direktem Zusammenhang zu den eingangs erwähnten drei Zielen eines Widgets, es gehört aber definitiv in diese Liste und nicht nur weil es sonst nur 9 Punkte geworden wären, sondern vor allem, weil eine Analyse der Klicks, Interaktionen und Leads heute unverzichtbar sind.
    Da hier genau der Vorteil schlechthin des Online-Marketing gegenüber Werbung in TV- oder auch Printmedien liegt, ist es essentiell zu analysieren, wer von wo kommt, was kauft, wohin klickt.
    Wie einige meiner Fußballtrainer gern zu sagen pflegten: “Wenn dein Gegenspieler auf Klo geht, dann gehste mit!”.
    Ungefähr so mächtig sind Tracking-Möglichkeiten mittlerweile. Ob der Nutzer nun eine Seite verlässt, einen Link anklickt oder nach 43 Sekunden die Seite verlässt. Mir fallen mehr Dinge ein, die nicht trackbar sind.

    Widschets, sind dat net diese neuen Sandwiches?

    Keine Angst. Es ist keineswegs so, dass nur die Early Adopters, also die geekigen Nerds da draußen etwas mit Widgets anfangen können.
    Und selbst wenn es so wäre – für zahllose Internetnutzer ist das World Wide Web eine einzige Black Box. Hier wird sich gewundert dass diese etwas unordentlich
    aussehende Ansammlung von Begriffen eine Tag Cloud ist, während dort jemand seit Stunden mit einem Widget spielt, weil er es einfach nicht schafft mehr Bier als der
    Weihnachtsmann zu trinken (ja, so etwas gibt es wirklich und nein, ich spreche da nicht aus eigener Erfahrung).

    Man muss nicht genau wissen ein Auto funktioniert, um es fahren zu können.

    Außerdem zeigen aktuelle Studien, dass Widgets durchaus genutzt werden, teilweise etwas übertrieben dargestellt, teils aber auch mit harten Fakten belegt.
    So hat Jupiter Research herausgefunden, dass in den USA 39% der Internetnutzer mit dem Begriff “Widget” vertraut sind und 26% sie bereits genutzt haben.
    Interessant an dieser dass 18-24 Jährige Widgets wie Buch-Lieblingslisten oder Geschenk-Applikationen bevorzugen.
    Ersteres ließe sich für Online-Shops sehr gut realisieren, auch mit umwelt- bzw. sozial verträglichen Produkten.

    Eine Umgebung für das umweltfreundliche Widget in der Online-Präsenz schaffen

    Es kommt natürlich drauf an, wieviel Aufwand man in Verbindung mit dem Widget betreiben möchte bzw. kann.
    Betreibt man einen Online-Shop in dem man selbst umwelt- bzw. sozial verträgliche Produkte vertreibt, bieten sich einige Optionen.
    Hat man nur einige den Spezifikationen entsprechende Produkte im Sortiment, würde es naheligen, diese in einer neuen Kategorie zusammenzufassen und diese, je nach Umfang der Produktpalette ggf. zu erweitern.
    Die hier aufgeführten Produkte sollten dann mehr Informationen bieten als nur Titel und Preis, nämlich inwiefern diese Produkte überhaupt sozial- bzw. umweltverträglich hergestllt wurden.
    Das macht das ganze nicht nur authentischer, sondern kann eine Zielgruppe, die bevorzugt eben jene Produkte kauft auch an den Shop binden, da über die eigentlichen Produkte hinaus auch interessanter Content geboten wird.

    Ein Blog als optionaler Zusatz

    Um eben jene Kundenbindung noch weiter zu stärken, bietet sich auch ein Blog an, in dem man noch ausführlichere Informationen zu den Produkten bereitstellt und auch darüber hinaus thematisch passende Beiträge publiziert.
    So kann wiederum über interessanten Content (hinaus) ein Dialog mit dem Kunden initiiert werden.

    Verfolgt man die “grüne Linie” konsequent, besteht die Möglichkeit Mitarbeiter bloggen zu lassen, was sie tun, um ihren (Arbeits-)Alltag nachhaltiger zu gestalten.
    Setzt man dies authentisch um, beweist dies den Kunden, dass man sich über die Produkte hinaus mit Nachhaltigkeit beschäftigt.
    Dies kann einerseits zu einer umwelt- und sozial verträglichen Außenwirkung des Unternehmens beitragen und bringt andererseits auch noch den Vorteil, dass der Kunde Einblicke hinter die Kulissen der sonst so unnahbaren Firma bekommt und auf diese Weise die Menschen, die das Unternehmen tragen, kennenlernt und nicht nur irgendein CI-konformes Logo.
    Inspirieren lassen kann man sich hier von Do the Green Thing, welche die Green-Thing Community auf sehr witzige Art und Weise tagtäglich aufruft eine gute Tag im Sinne der Umwelt zu tun.

    Shopping Plattformen die auf Drittanbieter verlinken

    Für jene Unternehmen würde sich anbieten auf ihre Kunden, also die Shops, auf deren Produkte verlinkt wird, zuzugehen, und sich eine Auswahl von entsprechenden Produkten geben zu lassen.
    Hat man genügend Produkte zusammen kann man daraus eine eigene Kategorie bilden, wie oben bereits beschrieben. Auch die Blogging-Idee wäre hier ein schöner Ansatz.

    Finanzielle Anreize und Gutscheine, hereinspaziert, hereinspaziert

    Um die Aktion weiter ins Laufen zu bringen, sollte man weitere Incentives schaffen, wenn finanzielle Möglichkeiten vorhanden sind.
    Eine Idee wären Incentives in Form von Gutscheinen. So könnte man bei genügend Traffic auf der eigenen Site auf eine Art Gewinnspiel hinweisen.
    Hat man im Allgemeinen nicht wirklich viel Traffic auf der eigenen Site und meint man es durchaus ernst mit der Aktion, so bestünde auch die Möglichkeit die Aktion, bzw. die eigene Seite für einen gewissen Zeitraum durch Google AdWords und vergleichbare Dienste marketing-technisch zu pushen.

    Ein Szenario könnte sein, dass man aufruft, das Widget in den eigenen Blog / Webauftritt (oder eines Freundes/einer Freundin) zu integrieren, wobei die ersten, 500 (oder 10 oder 3 Millionen, je nach Portemonnaie) Leute gestaffelt Gutscheine für die ausgelobte Produktgruppe erhalten.
    Die ersten 50 bekommen jeweils 50€-Gutscheine, die nächsten 150 25€-Gutscheine und die darauffolgenden 300 jeweils 10€-Gutscheine, was ungefähr 9250€ ergeben sollte.
    So wären wir bei 18,50€ pro Link und 500 potentiellen Transaktionen und somit eventuellen Neukunden. Das mag ein wenig nach Milchmädchen Rechnung aussehen, deshalb sei darauf hingewiesen, dass es nur die hypothetische Ausführung einer generellen Idee darstellt ;-)
    Diese Leute müssten natürlich auch noch bestimmten AGBs zustimmen, in denen drinsteht, dass sie die Widgets für mindestens x Monate auf ihrer Webpräsenz belassen und dass sie im Idealfall
    im oberen Bereich der Website platzier sind. Eine weitere Idee wäre Gutscheine für Blogposts über die Aktion zu vergeben. Oder ganz verrückt: Nach Pagerank der Webpräsenz gestaffelte Gutscheine :-)
    Na gut, Fantasien sind keine Grenzen gesetzt, Marketingplänen schon :-)
    Aber vielleicht dienen diese Ideen ja zur Anregung.

    Wie das Widget genau gestaltet sein sollte

    Das ist natürlich stark abhängig von den Präferenzen des jeweiligen Online-Shops.
    Mein Widget zumindest sieht so aus:

     
 

Diebesgut bei Ebay, Organhandel bei Amazon

 

Einige Leute werden dieses Fundstück irgendwann einmal auf Seite 109 von Dr. Mario Fischers Buch “Website Boosting” gesehen haben oder anderweitig darüber gestolpert sein:

Google Diebesgut

Es handelt sich dabei um variable Google AdWords, wobei in diesem Fall das vom Nutzer eingegebene Suchwort dynamisch in die AdWords-Anzeige übernommen wurde. Und das ohne dass man dieses Keyword explizit beworben hätte – variabel halt.

Natürlich handelt es sich hier um Missgeschicke. Weder ebay noch buyonic24 bieten Diebesgut an – zumindest nicht wissentlich ;-)

Besonders krass ist natürlich auch die Anzeige von www.neue-niere.de, wenn man bedenkt, dass Organhandel nicht unbedingt das Kavaliersdelikt schlechthin darstellt.

Eventuell ist Organhandel aber auch auf dem Wege in die Legalität und kann nun anscheinend online über meinen favorisierten Online-Versand betrieben werden:

Natürlich ist das nicht lustig und völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Genau wie alles, was die derzeit am meisten diskutierteste Frau Deutschlands so zu erzählen hat ;-)

Update: Unter http://www.seo-consulting.de/witzig.php findet man etliche weitere amüsante AdWords-Unfälle – man kann anscheinend nahezu alles kaufen ;-)

 
 

T(s)chibo

 

Eike Elser hat sich im cio-weblog als Newsletter-Empfänger eines Unternehmens geoutet, welches in Deutschland laut Wikipedia einen Bekanntheitsgrad von 99% besitzt.

Wer könnte gemeint sein? BMW oder Mercedes? Nö – es handelt sich um Tschibo. Doch Moment. Da stimmt doch etwas nicht. Tschibo? Eben nicht! Lustigerweise habe ich vorige Woche genau den selben Tippfehler gebaut und dadurch bei meinen Praktikums-Kollegen für das eine oder andere breite Grinsen gesorgt.

Immerhin irren laut Google über 200.000 Websites ebenfalls, was die korrekte Schreibung Tschibos angeht. Man ist also nicht allein, wenn man Tchibo einfach ‘mal so schreibt, wie man es spricht.

Doch zurück zu Eikes eigentlichem Thema: Er wundert sich wie Tchibo so erfolgreich sein kann, wenn man im Newsletter versucht Kunden mit elektrischen Zahnbürsten als gratis Dreingabe zur Zahnergänzungsversicherung zu locken.

Ich dachte zunächst, dass Tchibo es wohl eher auf die immer mehr größer werdene Gruppe der Silver Surfer abgesehen hat, also Leute fortgeschrittenen Alters, die sich im Netz bewegen. Doch dann fiel mir ein, dass auch ich den Tchibo-Newsletter bis vor kurzem bezogen habe, da ich mir vor langer Zeit mal etwas dort bestellt hatte.

Tchibo hat also durchaus für Leute jeden Alters etwas zu bieten, nur schrecken solche Newsletter diejenigen Kunden ab, die eben nicht sofort in den Laden rennen, um eine elektrische Zanhbürste zu ergattern, ohne zu wissen, was eine Zahnergänzungsversicherung überhaupt ist.

Sollten nicht gerade Unternehmen mit einem so breiten Sortiment wie Tchibo dem Kunden beim Bestellvorgang des Newsletters eine selektive Themenauswahl anbieten, so dass man wirklich nur über das informiert wird, was einen tatsächlich interessiert? Natürlich ist das Erstellen mehrerer Newsletter aufwändiger und somit teurer, aber dafür steigt auch die Konversionsrate.

Bleibt nur eine Frage offen:
Wieso spricht man Tchibo so aus, wie man es ausspricht? ;-)