Suchmaschinenmarketing vs. Benutzerinteressen

 

Just one last (?) post in German about a paper that I wrote back at university.
It examines to which degree SEM / SEO is according to users’ needs and interests, focusing on aspects lsuch as usability and a user’s information need.

Due to nostalgia and obviously laziness, here’s the draft from November 2007:

Nicht nur Constantins Übersicht deutscher SEO-Blogs zeigt, dass sich Suchmaschinenoptimierung als Bestandteil des Suchmaschinenmarketings immer größerer Beliebtheit erfreut.
So gibt es seit geraumer Zeit auch eine Social News Plattform zum Thema Suchmaschinenoptimierung und an jeder Ecke werden SEO-Seminare angeboten.

Aufgrund dieses regen Interesses kam ich auch auf die Idee meine Hausarbeit “Suchmaschinenmarketing vs. Benutzerinteressen” hier zum Download anzubieten, da die Blogosphäre einfach der ideale Ort ist, um Wissen zu Verfügung zu stellen, zu teilen und darüber zu diskutieren.

Die Arbeit sollte meines Erachtens nach von Experten und Laien gleichermaßen gelesen und verstanden werden können. Sollte dem nicht so sein, bitte ich um Feedback in Form von Kommentaren ;-)
Kommentare erhoffe ich mir aber auch von Lesern, die sich im Suchmaschinenmarketing gut auskennen und somit das eine oder andere ergänzen oder kritisieren könnten.

Die Arbeit gliedert sich neben Einleitung und Fazit in folgende Kapitel (exlusive Unterkapitel):

  • Architektur von Suchmaschinen
  • Ranking-Faktoren: SEO vs. Benutzerinteressen
  • Paid Placement vs. Benutzerinteressen
  • Blackhat SEO

Unter Benutzerinteressen habe ich im Teil über die Suchmaschinenoptimierung Aspekte der Usability verstanden, während im Kapitel “Paid Placement vs. Benutzerinteressen” auf die Ziele der Nutzer bei der Suche eingegangen wird.

Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um die unkorrigierte Version einer Hausarbeit handelt.
Also überlasst Notengebung und Korrektur bitte der Professorin ;-)
Kritik ist natürlich erwünscht, aber bitte nicht à la “Auf Seite 10 fehlt im dritten Wort des vorletzten Absatzes ein ‘ü’ “.

Und nun viel Spaß beim Lesen der Hausarbeit :-)

 
 

Send your Kids to College – Search Engine College

 

Nicht dass all die Suchmaschinenoptimierungs-Seminare, Bücher, Blogs, usw. ausreichen würden. Nun hat sogar das weltweit erste Suchmaschinen-College seine Pforten geöffnet.

Nach eigenen Angaben sind bereits Studenten aus über 30 Ländern eingeschrieben, die etwas über Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung & Co. lernen möchten und bereit sind dafür etwas zu zahlen.

Am günstigsten sind dabei die Selbstlernkurse wie Linkbuilding, Website Copy Writing oder Keyword Research, welche bei 102,82 € beginnen.

Möchte man hingegen die (zumindest in der Suchmaschinenmarketing-Branche) anerkannte SEO Certification erlangen, so muss man teilweise schon etwas tiefer in die Tasche greifen: Das Komplettprogramm zum Certified Search Engine Marketer liegt bei sage und schreibe 847,36 €.

Wer also schon immer mal auf’s College gehen wollte, der kann sich schon einmal eine Beispielvorlesung reinziehen ;-)

 
 

Bitte nur wichtige Keywords optisch hervorheben

 

Gerade surfte ich auf der Seite des Akademischen Auslandsamtes der Universität Hildesheim und entschied mich prompt der Seite des AAA einen kleinen Blog-Eintrag zu widmen.

Man könnte sicherlich viel Positives über das AAA an sich schreiben – über die vielen Informationsveranstaltungen, das freundliche Personal, usw.

busy

An der Seite selbst ist mir jedoch die völlig übertriebene Nutzung von optisch hervorgehobenen Worten (highlighted keywords) ins Auge gestochen, so dass ich hier ein paar Prinzipien zum Thema Keyword Highlighting loswerden möchte.

Der erste Eindruck zählt

Zunächst einmal vermittelt die Seite durch die vielen hervorgehobenen Wörter einen unaufgeräumten, unruhigen ersten Eindruck. Als Nutzer weiß man bei all den hervorgehobenen Keywords gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

Nur wichtige Keywords hervorheben

Da Internetnutzer ihren Informationsdurst meist so schnell wie möglich stillen wollen, werden Texte eher gescannt, als dass sie gelesen werden.
Deshalb sollte man auch wirklich nur die wichtigsten Schlüsselworte eines Textes hervorheben, damit relevante Informationen schnell erfasst werden können.

Highlighting und Clickability

Werden mehrere Worte optisch hervorgehobenen, kann außerdem der Eindruck entstehen, dass diese klickbar sein könnten.
Der Nutzer findet nach dem Trial and Error Verfahren zwar schnell heraus, dass es sich eben nicht um Links handelt, ist jedoch nicht unbedingt begeistert, schon wieder wertvolle Zeit bei der Suche nach relevanten Informationen verloren zu haben.
Man sollte daher eher weniger Worte optisch hervorheben und diese gegebenenfalls tatsächlich mit relevanten Informationen verlinken.

Highlighting als SEO-Faktor

Zu guter Letzt schreiben Suchmaschinen hervorgehobenen Worten außerdem eine etwas höhere Repräsentativät für einen Text zu, so dass die Seite für die hervorgehobenen Keywords ein leicht höheres Ranking zugesprochen bekommt. Deshalb sollte man Worte wie “klicken” nicht unbedingt hervorheben ;-)

Das soll’s zum Thema Highlighting gewesen sein. Ich hoffe das AAA akzeptiert nun noch Bewerbungen von mir, soweit ich denn mal wieder an ihre Tür klopfen sollte ;-)

 
 

Amazing Amazon: Tipping Point, A year in the merde, SEO für Webentwickler

 

Es muss einfach mal gesagt werden: Bada, ba, ba ba, ich liebe Amazon.

Auf keiner Seite surfe ich lieber ziellos umher als auf Amazon.de – von einer Empfehlung zur nächsten, wieder zurück, Rezensionen durchlesen, auf das Profil des Rezensenten klicken, anschauen was er sonst noch liest und so weiter und so fort.

Am Ende so einer Odyssee habe ich dann meistens vergessen, mit welchem Kaufvorhaben ich eigentlich auf die Seite gekommen bin ;-)
Wenn es mir dann wieder eingefallen ist, muss ich stets aufpassen, dass nicht die Zeile aus dem Maximo Park Song ‘Our Velocity’: “I buy books I never read” in die Tat umsetze und zwinge mich meine Bestellung nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.

Um einerseits kurzfristig Millionär zu werden und andererseits meinem Liebling Amazon Tribut zu zollen, habe ich am Ende dieses Beitrags ein Widget mit Büchern eingebunden, die ich wärmstens weiterempfehlen kann:

The Tipping Point
von Malcom Gladwell beschreibt, wie soziale Epidemien entstehen. Das Buch ist sehr facettenreich und belegt die darin aufgestellten Thesen anhand von zahlreichen psychologischen sowie soziologischen Theorien und anderen sehr interessanten Beispielen.

A Year in the Merde von Steven Clarke beschreibt das Leben eines Engländers in Paris. Dass dabei das ein oder andere kulturelle Missverständnis auftritt erklärt sich von selbst. Super lustiges Buch. Den Nachfolger Merde Actually kann ich auch sehr empfehlen. Da fällt mir ein, dass ich mir den dritten Teil mal besorgen muss! :-)

Suchmaschinen-Optimierung für Webentwickler von Sebastian Erlhofer ist für mich das beste Buch, um sich in das Thema Suchmaschinen und SEO einzuarbeiten. Natürlich findet man vieles von dem, was in SEO-Büchern steht, auch im Netz, jedoch behandelt dieses Werk auch Themen wie die Architektur von Suchmaschinen oder auch Usability. Es ist einfach sehr sehr vielfältig. Vom Titel sollte man sich auch nicht abschrecken lassen. Man muss kein Web-Programmierer sein, um mit dem Buch etwas anfangen zu können.

Einfach in das witzige Widget klicken und am besten gleich alle Bücher in dreifacher Ausführung bestellen ;-)