Werbung im StudiVZ – Heute: Gelbe Seiten Layer Ad

 

Nachdem ich mich vor kurzem bereits völlig unnötig über das studiVZ aufgeregt hatte und sich die beiden verbliebenen StudiVZ Gründer daraufhin natürlich gezwungen sahen das StudiVZ-Schiff zu verlassen, habe ich gerade wieder etwas sehr Nerviges bis Lustiges entdeckt. Nachdem ich einen neuen Freund hinzugefügt hatte, schwebte ganz frech ein Ad Layer oder auch ein Layer Ad in meine Studivz-Seite.

Doch seht und hört selbst wie ich in der Hitze des Gefechts versuchte die Ruhe zu bewahren:

Für diese Art von Werbung zahlt man im StudiVZ laut aktueller Präsentation des StudiVZ Vermarkters GWP media-marketing 20€ TKP. Interessant wäre zu wissen, wie das ganze konvertiert, also wieviele von denjenigen Leuten, die dieser Werbung ausgesetzt werden, tatsächlich auf diese Zumutung klicken. Ich tippe mal auf 3 Klicks pro Jahrzehnt, da ich für den Screencast ja schließlich dreimal draufgeklickt habe.

Natürlich muss man fairerweise sagen, dass ich dem StudiVZ ja auch erlauben könnte meine privaten Daten zu sammeln, so dass mir durch Einsatz von Behavioral Targeting personalisierte, also an mein Profil angepasste, Werbung präsentiert werden könnte. Mach ich aber nicht. Scheinen auch viele andere nicht zu machen oder es funktioniert einfach aus diversen Gründen nicht so gut.

Um mich selbst unangreifbar zu machen betone ich jedoch wiederholt, dass wir alle (meistens) glücklich sein können, dass das StudiVZ es uns allen ermöglicht, auf so einfache Weise in Kontakt zu bleiben. *Hust* Join Facebook *Hust*.

 
 

Diebesgut bei Ebay, Organhandel bei Amazon

 

Einige Leute werden dieses Fundstück irgendwann einmal auf Seite 109 von Dr. Mario Fischers Buch “Website Boosting” gesehen haben oder anderweitig darüber gestolpert sein:

Google Diebesgut

Es handelt sich dabei um variable Google AdWords, wobei in diesem Fall das vom Nutzer eingegebene Suchwort dynamisch in die AdWords-Anzeige übernommen wurde. Und das ohne dass man dieses Keyword explizit beworben hätte – variabel halt.

Natürlich handelt es sich hier um Missgeschicke. Weder ebay noch buyonic24 bieten Diebesgut an – zumindest nicht wissentlich ;-)

Besonders krass ist natürlich auch die Anzeige von www.neue-niere.de, wenn man bedenkt, dass Organhandel nicht unbedingt das Kavaliersdelikt schlechthin darstellt.

Eventuell ist Organhandel aber auch auf dem Wege in die Legalität und kann nun anscheinend online über meinen favorisierten Online-Versand betrieben werden:

Natürlich ist das nicht lustig und völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Genau wie alles, was die derzeit am meisten diskutierteste Frau Deutschlands so zu erzählen hat ;-)

Update: Unter http://www.seo-consulting.de/witzig.php findet man etliche weitere amüsante AdWords-Unfälle – man kann anscheinend nahezu alles kaufen ;-)